Anett Lau
Werke
Vorwand
Forster Mustertuch Permanente Installation Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz, 64 qm mit 14.000 Feinsteinzeugfliesen
Lernen – Pause – Rhythmus Permanente Installation Mensa der Kiefholzschule, qm Tapete im Raum, Berlin
Von Hier zu Dir 2. Platz, eingeladener Kunst am Bau Wettbewerb Zillehaus Bezirksamt Mitte, Schablonendruck, Berlin
Leben und Tod rungen – ein begehbarer und virtueller Rundgang im öffentlichen Raum, temporäre Installation, Torgau
Wasser permanente Installation als kollaboratives Werk, Fritz-Karsen-Gemeinschaftsschule, Schablonendruck in vier Fluren auf drei Etagen des Grundstufengebäudes, Berlin
Eckdaten
Muster der gegenwärtigen Gesellschaft werden entdeckt, analysiert sowie mit recherchierten wissenschaftlichen, historischen und anderen signifikanten Bezügen verbunden in einem künstlerischen Werk neu aufgeschichtet.
Die Künstlerin entwickelt – je nach Situation ebenso in kollaborativer Zusammenarbeit – neue, ortsspezifische Installationen mit den Mustern entsprechenden, künstlerischen Mitteln.
Kurzauswahl der Kunst am Bau Projekte
2023 Forster Mustertuch
- Preis und Realisierungsempfehlung der Jury, Kunst am Bau Wettbewerb Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz
eröffnet seit Oktober 2025
2021 Von Hier zu Dir
2. Preis der Jury, Kunst am Bau Wettbewerb Zillehaus
Bezirksamt Mitte von Berlin
2019 Lernen - Pause - Rhythmus
Mensagestaltung mit Lernenden, Kiefholzschule Berlin Treptow
eröffnet seit September 2019
Vita
Anett Lau wurde in Greifswald geboren und wuchs in Berlin auf. Nach ihrem Abschluss als Ingenieurin für Textildesign an der Textilingenieurschule Reichenbach im Vogtland studierte sie von 1993 bis 2001 an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Seit 2010 ist sie Mitglied des Bundes Bildender Künstler*Innen Berlin. 2014 wurde sie für die Teilnahme am Goldrausch Künstlerinnenprojekt juriert. 2021 erhielt sie die Präsentationsförderung des Berliner Senats für Kultur & Europa.
Als Gründungsmitglied des Projektraums Kulturpalast Wedding International arbeitete sie bis 2010 an dessen künstlerischen Aktionen mit; konzipierte 2016 ein Kunstprojekt für das Vogtlandmuseum Plauen und realisiert seit 2012 partizipatorische, invasive Projekte im öffentlichen Raum mit temporärem und permanentem Charakter. Diese verschiedenen Formen künstlerischer Kollaboration gehören zu ihrer Arbeitsweise.
Anett Lau zeigte ihre Arbeiten auf der Lucca Biennale Cartasia, auf der Kunstmesse Positions Berlin Art Fair, im Bürgerform des Sächsischen Landtages, im Tapetenwerk Leipzig, in der Galerie Walden, in der Kommunalen Galerie Berlin, im Frauenmuseum Bonn und im Haus der Kulturen der Welt Berlin. Sie nahm an weiteren Ausstellungen und Messen in Griechenland, Frankreich, Italien und Deutschland teil.
Werke befinden sich im Archiv Anonyme Zeichner, im Vogtlandmuseum Plauen und in verschiedenen deutschen sowie spanischen Privatsammlungen.