Anna Borgman
Werke
Think Tanks
Kunsthal Nord, Aalborg, DK
Material: Trapezblech, Holzkonstruktion
Kajens Grammatik
(Grammatik des Kais)
Kanalbyen, Fredericia, DK
Fünf Masten, 6,5 - 7,8 m Höhe
In Zusammenarbeit mit Candy Lenk
Landschaft
Kunsthal Nord, Aalborg, DK
Mdf beschichtet, Geophone, 5,8 x 3,8 x 0,2 m
Knopskydning II
(Knospung II)
Rønnebæksholm, Næstved, DK
28 variiernde Einzelobjekte
Sperrholz, Polystyrolplatten
Im Spiel der Bewegung
Eine farbige Zeichnung auf der Fassade verweist augen-zwinkernd auf das lebendige Treiben im Inneren der Karl-Rau-Halle. Grundlage der Gestaltung sind Bewegungsmuster und Choreografien der dort ausgeübten Sportarten. Im Zentrum steht der Moment des Bodenkontakts – als Verbindung von Körper, Raum und Dynamik. Abstrahierte Linien formen einen kalligrafischen „Schriftzug“ sportlicher Vielfalt. Nachts leuchten ausgewählte Linien durch hinterlegte LEDs. Gesteuert von einem Zufallsgenerator entsteht einmal täglich ein neues Lichtbild – ein poetisches Echo körperlicher Bewegung im Stadtraum.
Fertigstellung 2026
Eckdaten
www.borgman.dk
Installation, Skulptur
* 16.08.1975
Vita
Die dänische Künstlerin hat Kunstgeschichte an der Universität Aarhus und Architektur an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen studiert. Ihr Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee schloss sie als Meisterschülerin der Bildhauerei ab. Anna Borgman unterrichtete an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee sowie an der UdK und erhielt zahlreiche Stipendien im In- und Ausland. Ihr Werk ist meist ortsspezifisch und raumgreifend; sie lässt sich von ihrer unmittelbaren Umgebung sowohl thematisch als auch in der Materialwahl inspirieren. Neben eigenen Projekten hat sie auch in Zusammenarbeit mit Candy Lenk Arbeiten im öffentlichen Raum realisiert. Zahlreiche Kunst-am-Bau-Wettbewerbe konnte sie gewinnen und erfolgreich umsetzen.