Anna Mirkin
Werke
Bedruckte Kletterwand – Jugendzentrum Senfte 10, Berlin (2026)
„Rainbow Waves“ in der zweiten Runde des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs In Zusammenarbeit mit Katharina Trudzinsky
A Lying Sun - Jaffa
A Lying Sun - Berlin
UX
Ein nächtliches Gespräch
Eckdaten
Anna Mirkin ist eine bildende Künstlerin, die an der Schnittstelle von Kunst, Design und Architektur arbeitet. Ihre Praxis verbindet digitale und physische Räume, indem sie zweidimensionale Materialien wie Stoff oder Papier in räumliche Installationen und architektonische Interventionen überführt. Mit einem Hintergrund im Textil- und Modedesign schafft sie Werke, die kollektive Erinnerung, Identität und gesellschaftliche Strukturen hinterfragen.
In ihren Kunst-am-Bau-Projekten kombiniert sie digitale Entwurfsverfahren – wie 3D-Scans und virtuelle Modellierung – mit handwerklichen Techniken wie Malerei, Druck und Textilgestaltung. Diese hybriden Prozesse führen zu farbintensiven, vielschichtigen Arbeiten, die sich präzise auf die Architektur und den sozialen Kontext des jeweiligen Ortes beziehen.
Mirkins Arbeiten zeichnen sich durch klare räumliche Präsenz, Materialbewusstsein und konzeptuelle Tiefe aus. Sie verbindet Ästhetik mit gesellschaftlicher Reflexion und schafft im öffentlichen Raum ebenso wie auf der Bühne oder in Ausstellungsräumen Arbeiten, die Dialog und Teilhabe ermöglichen.
Vita
Anna Mirkin wurde 1983 in Moskau geboren und lebt und arbeitet seit 2018 in Berlin. Nach ihrem Abschluss im Modedesign am Shenkar College (2008) entwickelte sie eine interdisziplinäre künstlerische Praxis, die Kunst, Design und Architektur verbindet. Ihre Arbeiten wurden international in Museen, Galerien und Projekträumen gezeigt, darunter im Haifa Museum of Art, auf der Art Beijing, in der Beeri Gallery, im Projektraum HaHeder sowie in Berliner Institutionen wie dem Kühlhaus, HAU, Sophiensaele und Radialsystem.
Mirkin realisierte zahlreiche Kunst-am-Bau-Projekte, darunter Wandbilder für das Urban Loft Hotel (Berlin, 2022), das VOCO Hotel Düsseldorf (2021) und die Wohnanlage Bricks Berlin-Schöneberg (2021). 2025 gewann sie den Wettbewerb für das Jugendzentrum Senfte 10 in Berlin (Realisierung 2026) und erreichte die zweite Wettbewerbsrunde für das Heinrich-Hertz-Gymnasium (Berlin, 2025). Sie erhielt mehrere Förderungen im Rahmen von Neustart Kultur und war Stipendiatin von LABA Berlin sowie Teilnehmerin des Forschungsprogramms EACVA – Embodied Agents in Contemporary Visual Arts (Universität Konstanz & Goldsmiths College).