Jens Pecho
Werke
SAME SHAME, (Entwurf für ein LGBTQ-Denkmal für die Stadt Düsseldorf)
Great Tits Mobbing Phallic Landmark
BEEN THERE DONE THAT
Top or Bottom
Tag ein, Tag aus
Eckdaten
Als Teil meiner Praxis greife ich oft auf bereits existierendes Material zurück, welches ich isoliere, kontextuell verschiebe oder semantisch verdichte. Textzitate, filmische Erzählmittel, Gesetzestexte, statistische Daten oder auch Logos, die Worte bildhaft im öffentlichen Raum platzieren, werden in meinen Arbeiten analytisch betrachtet und neu inszeniert. Die komplexen Prozesse des Erzeugens und Überschreibens von Sinnzusammenhängen werden dabei erfahrbar gemacht. Dies ermöglicht eine Reflexion darüber, was hegemoniale Wahrheitsproduktion konstituiert und wie diese Gemeinschaft stiften oder auch vereiteln kann.
Vita
Jens Pecho studierte an der Kunsthochschule für Medien Köln und der Städelschule in Frankfurt am Main. Seine Installationen und filmischen Arbeiten wurden international in Museen und auf Filmfestivals gezeigt, darunter: Kunstmuseum Wolfsburg (2025, 2022); Bundeskunsthalle, Bonn (2024, 2010); Rencontres Internationales Paris/Berlin (2023, 2021); Museum Kunstpalast, Düsseldorf (2025, 2020); Message to Man, IFF, Sankt Petersburg (2020, 2018); Internationale Kurzfilmtage Oberhausen (2020, 2019, 2018, 2011, 2009)
Seine Arbeiten sind unter anderem Teil folgender öffentlicher Sammlungen: Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland; Kunstmuseum Wolfsburg; Museum Kunstpalast, Düsseldorf — Schenkung Florian Peters-Messer; Video-Forum, Neuer Berliner Kunstverein; Sammlung Philara, Düsseldorf; Kunsthaus NRW Kornelimünster, Aachen.