Timo Herbst
Werke
Autogestion - Common Places
Aux Folies
Shanghai Cables
Ephemera
Res Publica
Eckdaten
Timo Herbsts interdisziplinäre Praxis nimmt Bewegungen und Formen aus künstlerischen, alltäglichen und politischen Kontexten als Ausgangspunkt für neue multimediale Installationen, die sowohl Zeichnung, Video und Skulptur umfassen. Sein Fokus liegt dabei vor allem auf der Entstehung einer Geste oder Form: Die Transformation von Orten und ihrer Architektur; der Entstehungsprozess einer Tanzchoreografie und dessen Ausformulierung; Oder die Entwicklung von Gesten des Dissens oder körperlichen Ausdrucks im öffentlichen Raum. In seinen Arbeiten verbindet er häufig formale visuelle Effekte mit gesellschaftlich relevanten inhaltlichen Aspekten, denn sein Interesse an der Entstehung signifikanter Bilder kollektiven Handelns und kollektiver Erinnerung ist mit der Durchdringung der Mechanismen gestischer und körperlicher Ausdrucksformen und ihrer Darstellungsmittel verbunden.
Vita
Timo Herbst erhielt sein Diplom mit Auszeichnung an der Hochschule für Künste in Bremen und der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig mit einem Abschluss als Meisterschüler im Jahr 2016. Seine Arbeiten werden international in Museen und Galerien gezeigt. Letzte Ausstellungen sind u.a.: Solo Goethe Institut Paris 2026, Museum MdbK Leipzig (Deutschland) 2025, Parc de La Villette Paris (Frankreich), Solo Ken Nakahashi Tokyo (Japan) 2024, Fondation Fiminco Paris/Romainville (Frankreich), Solo Kunsthalle Göppingen (Deutschland), AVA Gallery Kapstadt (Südafrika) 2023, Zentrum für aktuelle Kunst Berlin 2022 (Deutschland), Kunstzeughaus Rapperswil 2021 (Schweiz), Museum Grassi Leipzig 2020, Bauhaus Museum Dessau, Solo artothek – Museen Köln 2019 (Deutschland). Er war u.a. Stipendiat des Goethe Instituts Villa Kamogawa Kyoto, Künstlerhaus München, Cité Internationales des Arts Paris, Fiminco Foundation Paris/Romainville, Kunstfonds Bonn und Akademie der Künste Berlin. 2016-2018 war er Stipendiat im interdisziplinären Forschungsprojekt “Arts and Science in Motion” der VolkswagenStiftung über die FU Berlin und die HBK Braunschweig. 2024 war er Stipendiat am Museum für zeitgenössische Kunst (MSU) Zagreb für die Vorbereitung einer permaneten Skulpturen für den Vorplatz des Museums, die im Herbst 2025 umgesetzt wurde.