Vanessa Farfán
Werke
geCloud
Das Parlament der Farben
Trapped Interferences
ODM (Organisierte digitale Maschinen)
Model 5052
Eckdaten
Die künstlerische Praxis von Vanessa Farfán basiert auf dem Einfluss, den Licht auf unsere Wahrnehmung der Realität hat. Für sie ist Licht nicht nur ein physikalisches Phänomen, sondern zugleich ein Instrument der Forschung und Erkenntnis.
Im Kontext der Digitalisierung, in der unsere Wirklichkeitswahrnehmung zunehmend durch Bildschirme und Algorithmen gefiltert wird, setzt Vanessa Farfán Licht und optische Effekte als analoge Mittel ein. So entstehen Werke, die sie als „analoge Analogien“ zur Digitalität versteht.
In Installationen, holografischen Collagen (Objekten), partizipative Installationen und Performances bewegt sich ihre Arbeit im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Poesie.
Vita
Mexiko Stadt, 1977
Lebt und arbeitet in Berlin
Studium:
Doktorandin an der Bauhaus Universität Weimar
Master in Arts Kunsthochschule Berlin Weissensee
Bachelor Art und Design Fine Arts Institute Mexiko. Mexiko-Stadt
Kunst am Bau-Projekte:
2025 “geCloud”. Erweiterung des Karlsgymnasium München- Pasing. QUIVID
2024 “Parlament der Farbe” Carl-Humann Grundschule, Berlin
Ausstellungen (Auswahl):
2025-26 “Im Atelier Liebermann: MAX-Artist” Stiftung Brandenburger Tor. Kuratiert von: Julia Heunemann / Julia Moritz. Max Liebermann Haus am Pariserplatz, Berlin
2025-26 “L(u)mbral”. Galerie Parterre, Berlin
2024 “Refractions. Reanimated fractures of the Digital”. Mexikanische Botschaft in Berlin
2023 “Shapes of Action”. Kuratiert von: Julia Heunemann. KommunaleGalerie, Berlin
2022 “Take Over”. Julia Moritz. Martin-Gropius Bau, Berlin
2021 “Atlas of Data Bodies”. Kuratiert von: Marlene Bart / Johannes Breuer. Top e.V, Berlin
2018 “Analoge Analogien: Städte”. Kuratiert von Julia Heunemann. Museum FLUXUS+, Potsdam
2014 “In the centre of the labyrinth” Beijing Cultural Exhibition Centre. Beijing, Volksrepublik China
Preise und Förderungen (Auswahl):
2024 Kunstförderung für Projekte. Bauhaus Universität Weimar
2023 Artist in Residence. Atelier du Vent, Rennes. Frankreich
2018-2025 Artiststipendium MAX-Artist, Stiftung Brendenburger Tor / Berlin Senat / Schering Stiftung
Veröffentlichungen und Vorträge (eigene künstlerische Forschung):
2025 “Planet Uncanny”. Vortragsreihe und internationale Ausstellung. Bauhaus Museum Weimar
2024 “Sorge- Bildung - Erziehung “ Insttitut für Erziehungswissenschaften an der Humboldt Universität, Berlin.
2022 “Atlas den Datenkörper. Körperbilder in Kunst, Design und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Medien” Kapitel: Organisierte Digitale Maschinen. M.Bart, J.Breuer, A.Leo Freier (Hg.) Transcript Verlag
2021 “Mechinic Assemblages of Desire. Deleuze and Artistic Research 3” Kapitel: Machines with Organs, Model 5052. P.de Assis und P.Giudici (Hg.) Ed. Orpheus Institute / Leuven University
2019 “Slow algorithms and the hazards of standardization” Ars Electronica, Linz
Seit 2022 haltet Lehrveranstaltungen an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee und der
Bauhaus-Universität Weimar.
Seit 2023 konzipiert, organisiert und leitet sie Kurse und Workshops zur Kulturellen Bildung für Kinder, Jugendliche und Pädagogen.