Anna-Freud-Schule
Preisträger*in
Eckdaten
Wettbewerbsart
Offener zweiphasiger anonymer Kunstwettbewerb
Teilnehmende
Pablo Alonso, Ohne Titel
Stefan Alber, Schulinspektion (2. Rang, Nachrücker*in)
David Mackaay, Nachwuchs
Christine Olbrich, Insights of Annas Loom
Ina Geißler, Tor-Garten (3. Rang)
Heike Qualitz, Polymorph
Jens Reinert, Im Garten
Ka Bomhardt, Ursula Reich, Annas Traum
Marion Kreißler, Martin Conrath, Wunderkammer
Euan Williams, Diana Thieme, Mörtel
Fachpreisrichter*innen
Sven Kalden (bildender Künstler)
Ulrike Mohr (bildende Künstlerin)
Oliver Störmer (bildender Künstler)
Sachpreisrichter*innen
Anne Priebsch (OSZ Sozialwesen Anna-Freud-Schule)
Andrea Schich (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen)
Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter
Stellvertretende Sachpreisrichter*innen
Tiemo Klumpp (NAK Architekten GmbH)
Sabine Schuster (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen)
Wettbewerbskoordination
Preisgelder
Realisierungssumme:
302.500 €
Aufwandsentschädigung:
3.200 €
Zum Wettbewerb
Die Anna-Freud-Schule ist ein Oberstufenzentrum mit psychologisch-pädagogischem Schwerpunkt, das Fachkräfte für den sozialpädagogischen Bereich ausbildet. Aufgrund steigender Nachfrage entsteht am Standort Halemweg in Berlin ein Neubau für 1.350 Schüler*innen mit modernen Fachräumen und Sporthalle. Im Rahmen der Baumaßnahme wird ein zweiphasiger Kunstwettbewerb ausgeschrieben, um ein identitätsstiftendes, ortsbezogenes Kunstwerk für den Neubau zu schaffen.
Teilnehmende
Ute Vorkoeper, Free Floating
Die Arbeit präsengtiert vielfältige Farb- und Glaselemente, die beide Treppenhäuser verbinden und einen harmonisch-dynamischen Eindruck erzeugen. Das Wandbild zeigt eine Bewegung durch den Raum und bezieht sich so auf die Architektur. Sie verweist auf soziale Zusammenhänge und steht sinnbildlich für die Vielschichtigkeit des Lernens und den ständigen Wandel.
Pablo Alonso, Ohne Titel
Der Entwurf zeichnet sich durch eine plastische Ausformung aus, die in Material, Farbe und Faltung auf die räumliche Situation des Treppenhauses reagiert und durch Lichtbrechungen Bezüge zur Außenfassade herstellt.
Stefan Alber, Schulinspektion
Die Arbeit besitzt einen performativen Aspekt, dessen Dokumentation sichtbar bleibt und der Schule als Impuls für die Auseinandersetzung mit Fragestellungen zu Fiktion und Wirklichkeit, Fake und Realität im Kontext aktueller KI-Diskussionen zur Verfügung gestellt wird. Die großformatigen Fotografien fungieren als ein visuelles Statement, wecken Fragen und entfalten ihr Potential für eine nachhaltige, positive Wirksamkeit, indem sie auf leichte und auch humorvolle Weise mit Erwartungen brechen.
David Mackaay, Nachwuchs
Die Arbeit bezieht bewusst den öffentlichen Raum mit ein und schafft so eine Schnittstelle zur städtischen Öffentlichkeit. Form und Farbigkeit wirken einladend und erinnern in der skulpturalen Gestaltung an menschliche Proportionen.
Christine Olbrich, Insights of Annas Loom
Die Arbeit überzeugt durch komplexe, gut nachvollziehbare Muster und eine spielerische Farbigkeit, die kunsthistorische Bezüge aufgreift und mit Anna Freud sowie der Bedeutung des Webens verknüpft. Sie verbindet Vergangenheit und Gegenwart, übersetzt das Prinzip des Webens in Keramik und integriert die Farben des Schul-Logos als Symbol für die vielfältigen Bildungsgänge.
Ina Geißler, Tor-Garten
Heike Qualitz, Polymorph
Jens Reinert, Im Garten
Ka Bomhardt, Ursula Reich, Annas Traum
Marion Kreißler, Martin Conrath, Wunderkammer