Mierendorff-Grundschule

Preisträger*in

Kaethe Wenzel, Urbane Echos
Kaethe Wenzel, Urbane Echos

Eckdaten

Jahr
2024
Auslober
Charlottenburg-Wilmersdorf

Wettbewerbsart

Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb

Teilnehmende

Käthe Wenzel, Urbane Echos – im Dialog mit der Stadt (1. Rang, Realisierungsempfehlung)
Urte Beyer, Tanzende Buchstaben-Suppe
Antoanetta Marinov, Denkt bitte an den Rosa Bunten Elefanten...Together we jump!“
Dejan Markovic, Bewegung durch Vielfalt
Max Wencelides, Die Pfeile (2. Rang)

Fachpreisrichter*innen

Martin Binder
Annett Glöckner
Antonia Hirsch
Christian Henkel
Simone Zaugg

Sachpreisrichter*innen

Christoph Brzezinski (Bezirksstadtrat Abteilung Stadtentwicklung, Liegenschaften und IT)
Hartmut Garbisch (BA Charlottenburg-Wilmersdorf, Leitung Fachbereich Hochbau)
Herr Wenzel (Kunstlehrer, Vertretung der Schulleitung)
Elke von der Lieth (BA Charlottenburg-Wilmersdorf, Fachbereich Kultur)

Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter

Frauke Boggasch

Stellvertretende Sachpreisrichter*innen

Cay-Uwe Scherf (BA Charlottenburg-Wilmersdorf, Fachbereich Hochbau)

Wettbewerbskoordination

Katinka Theis

Preisgelder

Realisierungssumme:
44.000 €

Verfahrenskosten:
6.000 €

Zum Wettbewerb

In Berlin besteht ein Bedarf an weiteren wohnortnahen Schulplätzen für Grundschulkinder. Deshalb wird die Mierendorff-Grundschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf um einen Erweiterungsbau ergänzt. Die Planung übernimmt die ArchitektenSocietät PartG mbB Birkel Unger Rottwinkel. Die Schule ist eine gebundene Ganztagsschule mit etwa 470 Schüler*innen. Das bestehende Gebäude im Bauhausstil wurde von Rolf D. Weisse, einem Schüler von Mies van der Rohe, in den Jahren 1976-1978 erbaut. Die Schule trägt seit 1954 den Namen Mierendorff-Grundschule. Im Rahmen der Maßnahme werden zudem Mittel für Kunst am Bau bereitgestellt.
 

Teilnehmende

Kaethe Wenzel, Urbane Echos

Käthe Wenzel, Urbane Echos – im Dialog mit der Stadt

1. Rang, Realisierungsempfehlung
Die Arbeit sieht an beiden Treppentürmen am Neubau Piktogramme vor: an der Wand des Haupteingangs und an einer Innenwand der Mensa. Der partizipatorischen, lustigen und reduktionistischen Arbeit gelingt es ohne Worte eine Spannung und Außenwirkung zu erzeugen.
Urte Beyer_Tanzende Buchstaben-Suppe

Urte Beyer, Tanzende Buchstaben-Suppe

Eine Wandmalerei und Glasinstallation an den drei Mensawänden will die Silhouetten von Kindern mit Schriftzeichen darstellen
Antoanetta Marinov_Denkt bitte an den Rosa Bunten Elefanten...Together we jump!

Antoanetta Marinov, Denkt bitte an den Rosa Bunten Elefanten...Together we jump!“

Beton steht im Zentrum des Entwurfs und soll als Sinnbild für neue Ideen stehen. Dazu kommt eine Collage an der Frontwand des Eingangs sowie Wandzeichnungen auf Marmorbetonplatten und ein gerahmtes Bild an der hinteren Wand der früheren Mensa.
Dejan Marcovic_Bewegung durch Vielfalt

Dejan Markovic, Bewegung durch Vielfalt

Eine Skulptur aus sechs recht- eckigen Lichtschaukästen greift die sechs Pavillons der Schule proportional auf und stützt sich auf eine gewundene, rohrförmige Konstruktion, die die Architektur der Schule in ihrer Bewegung nachvollziehen soll.
Max Wencelides_Die Pfeile

Max Wencelides, Die Pfeile

2. Rang
Die Installation aus drei Pfeilen auf dem Vorplatz der Schule greift das Symbol der Widerstandsbewegung „Eiserne Front“ in Pastellfarben auf, die auch als Sitzge- legenheit genutzt werden kann