Achard-Grundschule
Eckdaten
Wettbewerbsart
Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb
Teilnehmende
Stefan Heinrich Ebner, Spiegelmobile/Spiegelring/Edelstahlfahnenmast
Jay Gard, Riff/Logo/Anker
Alona Rodeh, Sugar Run
Prapatti Susanne Starke
Ulrich Vogl, Ich sehe was, was du nicht siehst…
Fachpreisrichter*innen
Eva Berendes
Valentin Hertweck
Sachpreisrichter*innen
Jan Große (Architekt)
Frank Vettel (Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf Leitung SE FM)
Stellvertretende Sachpreisrichter*innen
Wettbewerbskoordination
Preisgelder
Realisierungssumme:
135.000 €
Verfahrenskosten:
34.808 €
Aufwandsentschädigung:
2.500 €
Zum Wettbewerb
Die Franz-Carl-Achard-Grundschule in Berlin-Kaulsdorf, ein historischer Schulstandort von 1911, wird aufgrund steigender Schülerzahlen erweitert, unter anderem durch einen Modularen Ergänzungsbau und eine neue Sporthalle. Der Abriss der alten Turnhalle schafft Platz für zusätzliche Fach- und Klassenräume, geplant von HTPS Jan Große Architekten. Im Rahmen der Baumaßnahme wird ein nichtoffener Kunst-am-Bau-Wettbewerb ausgelobt, um den Erweiterungsbau künstlerisch zu akzentuieren und Verbindungen zwischen den historischen und neuen Gebäuden herzustellen.
Teilnehmende
Ina Geißler, Schwebender Zaunkörper
„Zaunkörper“ ist ein aus Stahl gefertigtes, chromglänzendes Kunstwerk, das durch seine dynamisch gebogenen Formen an Lebewesen erinnert und im Lichthof durch farbige Reflexionen und Lichtspiele eine lebendige Atmosphäre erzeugt. Es symbolisiert Zäune als Form von Sprache, die Grenzen sichtbar macht, gegenseitige Wahrnehmung ermöglicht und zur Reflexion über Identität, Distanz und Zusammenleben anregt.
Stefan Heinrich Ebner, Spiegelmobile/Spiegelring/Edelstahlfahnenmast
Die Schule wird als lebendiger Ort des Lernens, der Reflexion und des sozialen Austauschs verstanden, in dem Architektur, Kunst und Bewegung miteinander verschmelzen. Durch drei skulpturale Eingriffe – das mobile „Spiegelrahmen“-Objekt im Lichthof, den reflektierenden „Spiegelring“ auf dem Schulhof und den glänzenden Edelstahlfahnenmast – entsteht eine zusammenhängende künstlerische Zone, die Alt- und Neubau sowie das Außengelände verbindet und Wissen, Bewegung und Gemeinschaft sichtbar macht.
Jay Gard, Riff/Logo/Anker
Die drei farbigen Glas-Skulpturen beleben die klare Architektur der Schule, fördern Inspiration und Gemeinschaft und verbinden nachhaltiges Design mit dem Spiel von Licht und Farbe. „Riff“, „Logo“ und „Anker“ schaffen dabei markante Bezugspunkte, die Bewegung, Zusammenhalt und die kreative Vielfalt der Schulgemeinschaft sichtbar machen.
Alona Rodeh, Sugar Run
Der Entwurf sieht die Installation einer Außenskulptur vor, die in Form einer überdimensionalen Eistüte Trinkwasser in drei verschiedenen Höhen spendet: für unterschiedliche Körpergrößen und Formen von Mobilität (barrierefrei). Jede „Kugel“ der Eistüte ist aus verschiedenfarbigem Marmorstein gehauen und scheint zu schmelzen. Das Kunstwerk Sugar Run greift das Thema des übermäßigen Zuckerkonsums auf spielerische Weise auf und ist Teil einer größeren Initiative für den Ausbau von öffentlichen Trinkwasserquellen in der Stadt.
Prapatti Susanne Starke
Der Entwurf verbindet Natur, Fantasie und gemeinsames Erleben im Zentrum der Carl-Achard-Schule. Im Lichthof wächst ein farbig gestalteter Baum mit Tieren, die in freundschaftlicher Interaktion stehen und zum Entdecken, Staunen und Nachdenken über das Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur anregen. Ergänzt wird die Installation durch ein Bronze-Relief im Foyer, das den Garten haptisch erfahrbar macht und Kindern ermöglicht, Formen zu ertasten und Empathie für unterschiedliche Wahrnehmungsweisen zu entwickeln.
Ulrich Vogl, Ich sehe was, was du nicht siehst…
Im Lichthof über der Mensa entsteht ein Mobile aus unterschiedlich geformten und farbig bemalten Haussilhouetten, die die Nachbarschaft der Schule aufgreifen. Die Elemente tragen deutsche und englische Wörter, die sich beim Drehen verändern und neue sprachliche Bezüge herstellen. Spiegelnde Bodenflächen erweitern den Raum optisch, während ein Ventilator leichte Bewegungen erzeugt.