Gad Adlershof
Preisträger*in
Eckdaten
Wettbewerbsart
Offener zweiphasiger anonymer Kunstwettbewerb
Teilnehmende
Olf Kreisel, Große Liegende mit Schultüte (Realisierungsempfehlung)
Jens Reinert, plOpp (Realisierungsempfehlung)
Martin Binder, Natternkopf und Warzenbeißer
Andrea Böning, Swallows‘ Yard in Adlershof
Frauke Boggasch, Personal Ghosts
Cisca Bogman/Oliver Störmer, Fingerübung
Wang Fu, Runde Formen
Dagmara Genda, Der Flieger
Christian Illi/Seulbi Kim, Interstellar Convergence
Sven Kalden, Drop City – Einstellraum
Zoltan Labas/An Seebach, Das fliegende Klassenzimmer
Mannstein/Vill, un möglich
Reiner Maria Matysik, Der versteinerte Wald
Florian Neufeldt, rutschen
Wouter Osterholt, Look up in the Sky
Nils R. Schultze/Felix Müller, der Traum vom Fliegen
Christiane ten Hoevel, Ich wünschte
Deborah Wargon/Svenja Teichert, Serendipitätslabor
Phillip Zach, Kapseln Hüllen Nester
Fachpreisrichter*innen
Seraphina Lenz
Rainer Fest
Ulrich Vogl
Sachpreisrichter*innen
Andreas Ressel (AFF Architekten)
Carsten Sälzer (HOWOGE)
Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter
Stellvertretende Sachpreisrichter*innen
Pfelder (2.Phase)
Wettbewerbskoordination
Preisgelder
Realisierungssumme:
420.000 €
Verfahrenskosten:
129.000 €
Aufwandsentschädigung:
3.000 €
Zum Wettbewerb
Am Standort der Gemeinschaftsschule Adlershof im Bezirk Treptow–Köpenick wird im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive ein Neubau als Compartmentschule für bis zu 1.332 Schülerinnen und Schüler errichtet. AFF Architekten lieferten den Siegerentwurf des Planungswettbewerbs, und die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft ist an der Umsetzung beteiligt. Für diesen Neubau schreibt das Land Berlin in Abstimmung mit dem Bezirksamt Treptow–Köpenick einen Berlin- und Brandenburgweit offenen, zweiphasigen anonymen Wettbewerb für Kunst am Bau aus, um eine speziell für das Gebäude entwickelte künstlerische Gestaltung zu realisieren.
Teilnehmende
Holger Beisitzer, Wand-Texturen
Olf Kreisel, Große Liegende mit Schultüte
Jens Reinert, plOpp
Martin Binder, Natternkopf und Warzenbeißer
Andrea Böning, Swallows‘ Yard in Adlershof
Frauke Boggasch, Personal Ghosts
Cisca Bogman/Oliver Störmer, Fingerübung
Wang Fu, Runde Formen
Der Entwurf sieht zwei große, unvollendete kreisförmige Betonskulpturen vor, die symmetrisch beidseits des Schuleingangs in die begrünten Abhänge eingebettet und wie schwebend installiert werden. Die Formen greifen die Architektur des Gebäudes auf, symbolisieren dialogischen Lernprozess und sollen zugleich als Aufenthalts- und Kommunikationsorte für die Schulgemeinschaft dienen.
Dagmara Genda, Der Flieger
Christian Illi/Seulbi Kim, Interstellar Convergence
Das Konzept umfasst je eine skulpturale Intervention mit klanglicher Komponente im Kunst- und Musikhof. Zwei vertikal ausgerichtete, flache metallene kreisrunde Becken, inspiriert von den heilenden Solfeggio-Frequenzen, sollen installiert werden. Diese können zu bestimmten Zeiten in Schwingung versetzt werden – an- und abschwellender Gong (Idiophon) – und Klänge und Harmonien erzeugen, die mit der Architektur im Raum korrespondieren sollen und die Schule als integrativen, diskursiven und (inter)planetaren Schnittpunkt begreifen.
Sven Kalden, Drop City – Einstellraum
rgeschlagen wird ein geodätischer Raum aus recycelten Materialien, der sich an Vorbildern wie Drop City und der retro-futuristischen Architektur Adlershofs orientiert. Die Kuppel greift die Ideen der Hippie- und Ökologiebewegung auf, verkörpert gemeinschaftliches, basisdemokratisches Leben und nachhaltiges Bauen und kann flexibel umgenutzt und erweitert werden. Sie soll als gebaute Utopie zum Nachdenken über eine ökologische, selbstbestimmte und gemeinschaftliche Zukunft anregen.
Zoltan Labas/An Seebach, Das fliegende Klassenzimmer
Mannstein/Vill, un möglich
Der Entwurf platziert ein Zitat von Arthur C. Clarke als großformatigen Text im Übergang zwischen zwei architektonischen Ebenen, sodass es räumlich zwischen „oben und unten“ wirkt. Die Installation soll Schüler*innen und Besucher*innen dazu anregen, über Grenzen hinauszudenken und die Schule als inspirierenden Ort für kreatives und visionäres Denken wahrzunehmen.
Reiner Maria Matysik, Der versteinerte Wald
Florian Neufeldt, rutschen
Wouter Osterholt, Look up in the Sky
Die Installation soll die kreisrunden Durchbrüche der Landungsbrücke verstärken und zu einem starken visuellen Wahrnehmungsinstrument transformieren, mit Teilhabeerfahrung an Architektur und Umwelt. n die Stirnkante wird über die gesamte Materialdicke der Betonplatte hochpoliertes, stark spiegelndes Edelstahlblech installiert. Die Bleche sind minimal nach oben geneigt, so daß sich aus der unteren und oberen Geschossebene gesehen, der Himmel mit seinen Wolkenbewegungen spiegelt.