Temporärer Schulstandort Thulestrasse
Preisträger*in
Eckdaten
Wettbewerbsart
Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb
Teilnehmende
Jeanno Gaussi, Die Thule/Tal Mosaikwand
Karsten Konrad, Steine, Schere, Papier
Heike Ponwitz, Space on earth
Anna Franziska Schwarzbach, o. T.
Tommy Støckel, Hin & Her, Du & Ich
Rolf Wicker, Ultima Thule
Pomona Zipser, Gedanken-Fenster (2. Rang)
Fachpreisrichter*innen
Sachpreisrichter*innen
Jörn Pasternak (Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management, Bezirksamt Pankow von Berlin)
Volker Domroes (Fischer/Fromm und Partner Architekten)
Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter
Henry Stöcker (Künstler)
Iris Musolf (Künstlerin)
Marie-Luise Bauerschmidt (Künstlerin)
Matthias Heinz (Künstler)
Wettbewerbskoordination
Liesa Andres
Preisgelder
Realisierungssumme:
70.000 €
Verfahrenskosten:
54.000 €
Aufwandsentschädigung:
1.800 €
Zum Wettbewerb
Dieser auch „Drehscheibe“ genannte Bau soll die zügige Sanierung der betroffenen Schulen sowie die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs und Gewährleistung eines störungsfreien Unterrichts garantieren. Für das Schulgebäude ist eine Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren vorgesehen. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme lobte das Bezirksamt Pankow von Berlin einen nicht offenen, einphasigen und anonymen Kunst-wettbewerb mit 10 Teilnehmenden aus. Die Aufgabenstellung verlangte skulpturale Setzungen oder Installationen, die die Aufenthaltsqualität der halböffentlichen Grünfläche erhöhen und über die Nutzer*innen der Schule hinaus den Bewohner*innen und Passant*innen des Kiezes ein ästhetisches Angebot bieten sollen.
Teilnehmende
Hans Hoepfner, Verweile doch...!
Das Objekt ist eine begehbare, kreisförmige Stahskulptur mit sechs verschiedenen Ringelementen, die in Größe und Höhe variieren und stufenartig angeordnet sind. Es markiert den Durchgangsbereich von der Thule- zur Talstraße. Die Skulptur fordert dazu auf, zu verweilen, dort zu spielen und sich zu treffen.
Jeanno Gaussi, Die Thule/Tal Mosaikwand
Karsten Konrad, Steine, Schere, Papier
Eine Steinskulptur, die aus drei Elementen besteht: einem Nilpferd, einer kleinen Mauer und einem Hügel, die einen strukturierten Raum schaffen. Die Kunst soll als spielerische Landschaft funktionieren. jede Skulptur hat eine andere Funktion, ob zum balancieren oder als Kletterhügel sollen sie als formale Elemente für den Kunstunterricht verwendet werden.
Heike Ponwitz, Space on earth
Drei elliptisch geformte Sitzbänke, die in verschiedenen Höhen im Gelände platziert werden. Die „planetarische Sitzskulptur“ soll von drei neu gepflanzten Bäumen begleitet werden und eine Verbindung zwischen kosmischen und irdischen Elementen herstellen. Die Skulptur soll einladen zum rasten, verweilen, miteinander sprechen und zu spielen.
Anna Franziska Schwarzbach, o. T.
Auf einer erhöhten Betonplatte sollen fünf Objekte eines Figurenensembles platziert werden. Die Betonplatte is begehbar und wird auf der Oberfläche mit Feldsteinen und intarsienarbeiten versehen. An den äußeren Ecken beginden sich zwei Vogeltränken und zwei Sphinxen. Es fungiert als ein zu bekletterndes und zu bemalendes Skulpturenensemble.
Tommy Støckel, Hin & Her, Du & Ich
Zwei Bodenarbeiten aus farbigen Betonpflastersteinen, die als Bodenmosaik in Form gefalteter Bänder ausgeführt werden sollen. Die Schriftzüge "Hin", "Hin" und "Her" sowie "Du" und "ich" sind in die Arbeit integriert. Die Arbeit soll als eine "Oase für Dialog und Positionswechsel" zur eigenen Positionierung im Spielfeld einladen.
Rolf Wicker, Ultima Thule
Eine skulpturale Arbeit mit der Form der nördlichsten Insel Inuit Qeqertaat (Insel Kaffeklubben Ø) — der sogenannten Ultima Thule . Auf der Oberseite der Skulptur sollen Koordinaten und Entfernungen eingearbeitet werden. Die mittigen Angaben bilden die Koordinaten und Entfernungen der Ultima Thule ab.
Pomona Zipser, Gedanken-Fenster
Die abstrakte Skulptur aus Edelstahl soll auf einem rechteckigen Sockel mit einer Höhe von 2 Metern platziert werden. Ihre Oberfläche ist von unterschiedlich proportionierten Öffnungen geprägt. Die Arbeit läd Besuchende ein der Arbeit "mit den Augen an der Skulptur zur vielseitigen Betrachtung" langzuwandern. Durch kontraste, Tiefen, durchbrüche und Farbe wird eine erlebbarkeit geschaffen.