Panke-Schule
Preisträger*in
Eckdaten
Wettbewerbsart
Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb
Teilnehmende
Caroline Achaintre, o.T.
Bram Braam, o.T.
Andreas Greiner, Alle Deine Farben
Gregor Passens, Corn Popp Popcorn (1. Rang, Realisierungsempfehlung)
Susanne Rast, Dirk Wunderlich, Durchblick – Ausblick – Weitblick – Die Welt erforschen (2. Rang)
Alexandra Spiegel, Die Naturdenkmalporträts – Monuments de la NATURE (Anerkennung)
Gloria Zein, o.T.
Fachpreisrichter*innen
Hans Hemmert
Frizzi Krella
Brigitte Waldach
Ina Weber (Vorsitz)
Sachpreisrichter*innen
Detlef Kozian (Böge Lindner K2 Architekten)
Jan Herres (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen)
Dominique Krössin (Bezirksstadträtin für Schule, Sport, Weiterbildung und Kultur, Bezirksamt Pankow von Berlin)
Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter
Wettbewerbskoordination
Preisgelder
Realisierungssumme:
180.000 €
Verfahrenskosten:
82.400 €
Aufwandsentschädigung:
2.500 €
Zum Wettbewerb
Das Grundstück der neuen Panke Schule am Standort Galenusstraße 64 in Berlin Pankow grenzt unmittelbar an den Schlosspark Schönhausen. Die Schule soll bis Mitte 2023 fertig gestellt sein mit dem Förderschwerpunkt‚ Geistige Entwicklung. Sie bietet 152 Plätze mit sonderpädagogischem Schwerpunkt für Schüler:innen im Alter von fünfeinhalb bis 18 Jahren.
Teilnehmende
Annette Munk, Haustiere
Annette Munks „Haustiere“ fördert aktiv die Auseinandersetzung mit der Natur. Die von den Kindern entworfenen und geformten Heckenskulpturen schaffen eine nachhaltige Verbindung zur Umwelt und laden zur kreativen Gestaltung ein. Die kontinuierliche Pflege sorgt für eine langfristige Interaktion und Verantwortungsbewusstsein.
Caroline Achaintre, o.T.
Caroline Achaintres Entwurf bietet mit seinen interaktiven Skulpturen aus farbiger Keramik eine spielerische und taktile Erfahrung. Die einladenden, kostümartigen Objekte regen die Fantasie an und ermöglichen den Schüler:innen, selbst Teil der Kunst zu werden. Besonders die haptischen Reize und die vielschichtigen Assoziationen zu Masken, Totems oder Tattoos unterstreichen die künstlerische Qualität des Konzepts.
Bram Braam, o.T.
Bram Braams urbane Landschaft aus gefliesten Terrassen und Findlingen fördert die Auseinandersetzung mit Raum und Material. Besonders positiv hervorgehoben wird die Möglichkeit der individuellen Mitgestaltung durch die Schüler:innen, die Teile der Fliesen selbst entwerfen können. Die Kombination aus Naturmaterialien und modernen architektonischen Elementen schafft einen spannenden Kontrast.
Andreas Greiner, Alle Deine Farben
Gregor Passens, Corn Popp Popcorn
Gregor Passens „Corn Popp Poppcorn“ gewinnt den Wettbewerb mit einer Skulptur, die spielerisch Gemeinschaft und Individualität vereint. Das überdimensionierte Popcorn aus Carrara-Marmor am Schuleingang wird durch weitere Maiskörner auf dem Campus ergänzt, die als Sitzobjekte dienen. Die Partizipation der Schüler:innen in der Gestaltung der Maiskörner sowie die Verbindung zur Schultradition des Popcornmachens verleihen dem Konzept eine besondere Identität. Die Materialwahl und die Möglichkeit der individuellen Bemalung unterstreichen die Verbindung von Beständigkeit und Veränderung.
Susanne Rast, Dirk Wunderlich, Durchblick – Ausblick – Weitblick – Die Welt erforschen
Susanne Rast und Dirk Wunderlichs „Durchblick – Ausblick – Weitblick“ beeindruckt mit seinen skulpturalen Elementen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die interaktiven Formen laden zum Erkunden ein, bieten sowohl Rückzugsmöglichkeiten als auch Raum für gemeinsames Spielen. Besonders die organische Formensprache inspiriert die Fantasie der Kinder und sorgt für eine vielseitige Wahrnehmung.
Alexandra Spiegel, Die Naturdenkmalporträts – Monuments de la NATURE
Alexandra Spiegels „Monuments de la Nature“ setzt sich mit Naturdenkmalen auseinander und transferiert deren markante Eigenschaften in die Schulhöfe. Die Skulpturen aus Schichtholz sensibilisieren für Wachstum und Dimensionen und inspirieren die Schüler*innen zur Reflexion über Natur und Umwelt.
Gloria Zein, o.T.
Gloria Zeins bewegliche Skulpturen aus Edelstahl, Kupfer und Holz überzeugen mit ihrer leichten, poetischen Formsprache. Die harmonische Kombination unterschiedlicher Materialien bietet vielfältige haptische Erfahrungen. Zudem laden die runden Betonbänke zum Austausch ein und schaffen einen kommunikativen Raum für die Schüler:innen.