Rosa-Luxemburg-Gymnasium

Preisträger*in

Das realisierte Kunstwerk "SPIELFELD" von Christoph Mertens © Liesa Andres
Das realisierte Kunstwerk "SPIELFELD" von Christoph Mertens © Liesa Andres

Eckdaten

Jahr
2022
Auslober
Pankow

Wettbewerbsart

Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb

Teilnehmende

Christoph Mertens, SPIELFELD (Realisierungsempfehlung)
Ulrike Mohr, Zusammenspiel
Laure Catugier, Partitur

Fachpreisrichter*innen

Dörte Meyer (Künstlerin)
Ina Weber (Künstlerin)
TRAK Wendisch (Künstler)

Sachpreisrichter*innen

Lydia Wartenberg (Architektin, Arcadis Germany GmbH, in Stimmteilung mit Ralf Treptow)
Ralf Treptow (Schulleitung Rosa-Luxemburg-Gymnasium, in Stimmteilung mit Lydia Wartenberg)
Manuela Claus (Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt. Wirtschaft, Finanzen, Personal, Facility Management)

Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter

Jay Gard (Künstler)

Stellvertretende Sachpreisrichter*innen

Karin Maskow (Landschaftsarchitektin, Belvedere G. f. Gartenkunst u. Landschaftsplanung mbH)

Wettbewerbskoordination

Paula Böttcher (Galerie Pankow / Kunst im öffentlichen Raum)

Preisgelder

Realisierungssumme:
38.000 €

Verfahrenskosten:
6.500 €

Aufwandsentschädigung:
1.500 €

Zum Wettbewerb

Am Rosa-Luxemburg-Gymnasium in Berlin-Pankow wurde im Rahmen des Neubaus einer dreiteiligen Sporthalle ein Kunst-am-Bau-Wettbewerb ausgelobt. Das Gymnasium verfolgt das Prinzip, sportliche Handlungskompetenz und soziales Miteinander zu fördern, was sich auch in der funktionalen und einladenden Gestaltung des Gebäudes widerspiegelt. Der künstlerische Beitrag soll im Eingangsbereich der Sporthalle entstehen und unter dem Thema „Zusammenspiel“ die Verbindung von Architektur, Umgebung und sportlicher Gemeinschaft sichtbar machen. 

Teilnehmende

Christoph Mertens, SPIELFELD

Christoph Mertens, SPIELFELD

Realisierungsempfehlung

Der Entwurf sieht die Aufstellung einer großformatigen, geometrisch-abstrakten Stahlskulptur auf dem Rasenstück am Hauptweg zwischen Sitzplätzen und Sporthalleneingang vor. Die Konstruktion übersetzt das farbige Liniengeflecht des Sporthallenbodens ins Dreidimensionale. "Die Farbigkeit und reduzierte Gestaltung korrespondieren mit der denkmalgeschützten Architektur der Umgebung und dem Neubau der Sporthalle. Auch aus der Entfernung besitzt die Skulptur eine gute Sichtbarkeit und Präsenz. Die Benutzbarkeit der Skulptur wird als weiterer positiver Aspekt hervorgehoben, welcher der Aufenthaltsqualität dient. ,Spielfeld' schaffe, so die Auswahlkommission, vielfältige, interessante Bezüge zu Sport und Schule sowie zum spielerischen Umgang mit Chaos und Ordnung oder mit (Spiel-)Regeln."

Ulrike Mohr_Zusammenspiel

Ulrike Mohr, Zusammenspiel

Die Skulptur „Zusammenspiel“ in Form eines überdimensionalen Papierknäuels verbindet assoziativ Sport Spiel und Schule miteinander. Sie erinnert an ein alltägliches Objekt aus dem Schulalltag: Notizen werden entworfen, verworfen oder gar geworfen und aus einem zerknüllten Blatt kann auf einfachste Art ein Ball zum Spielen hergestellt werden. Das farbige Liniengeflecht auf der Oberfläche der Skulptur bezieht sich auf die Spielfeldmarkierungen in Sporthallen.

Laure Cartugier_Partitur

Laure Catugier, Partitur

Der Entwurf "Partitur" sieht eine typographische Gestaltung der Eingangsfassade der Sporthalle vor das dort großflächig angebrachte Zitat "Nur wer sich bewegt spürt seine Fesseln" von Rosa Luxemburg kombiniert den Verweis auf das Rosa-Luxemburg-Gymnasium und dessen Sporthalle mit vielfältigen Bezügen zu physischer und geistiger Bewegung als Voraussetzung für Freiheit und Befreiung zugleich würdigt und erinnert dass Zitat die berühmte Theoretikerin und Aktivistin.