Rosa-Luxemburg-Gymnasium
Preisträger*in
Eckdaten
Wettbewerbsart
Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb
Teilnehmende
Ulrike Mohr, Zusammenspiel
Laure Catugier, Partitur
Fachpreisrichter*innen
Ina Weber (Künstlerin)
TRAK Wendisch (Künstler)
Sachpreisrichter*innen
Ralf Treptow (Schulleitung Rosa-Luxemburg-Gymnasium, in Stimmteilung mit Lydia Wartenberg)
Manuela Claus (Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt. Wirtschaft, Finanzen, Personal, Facility Management)
Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter
Stellvertretende Sachpreisrichter*innen
Wettbewerbskoordination
Preisgelder
Realisierungssumme:
38.000 €
Verfahrenskosten:
6.500 €
Aufwandsentschädigung:
1.500 €
Zum Wettbewerb
Am Rosa-Luxemburg-Gymnasium in Berlin-Pankow wurde im Rahmen des Neubaus einer dreiteiligen Sporthalle ein Kunst-am-Bau-Wettbewerb ausgelobt. Das Gymnasium verfolgt das Prinzip, sportliche Handlungskompetenz und soziales Miteinander zu fördern, was sich auch in der funktionalen und einladenden Gestaltung des Gebäudes widerspiegelt. Der künstlerische Beitrag soll im Eingangsbereich der Sporthalle entstehen und unter dem Thema „Zusammenspiel“ die Verbindung von Architektur, Umgebung und sportlicher Gemeinschaft sichtbar machen.
Teilnehmende
Christoph Mertens, SPIELFELD
Der Entwurf sieht die Aufstellung einer großformatigen, geometrisch-abstrakten Stahlskulptur auf dem Rasenstück am Hauptweg zwischen Sitzplätzen und Sporthalleneingang vor. Die Konstruktion übersetzt das farbige Liniengeflecht des Sporthallenbodens ins Dreidimensionale. "Die Farbigkeit und reduzierte Gestaltung korrespondieren mit der denkmalgeschützten Architektur der Umgebung und dem Neubau der Sporthalle. Auch aus der Entfernung besitzt die Skulptur eine gute Sichtbarkeit und Präsenz. Die Benutzbarkeit der Skulptur wird als weiterer positiver Aspekt hervorgehoben, welcher der Aufenthaltsqualität dient. ,Spielfeld' schaffe, so die Auswahlkommission, vielfältige, interessante Bezüge zu Sport und Schule sowie zum spielerischen Umgang mit Chaos und Ordnung oder mit (Spiel-)Regeln."
Ulrike Mohr, Zusammenspiel
Die Skulptur „Zusammenspiel“ in Form eines überdimensionalen Papierknäuels verbindet assoziativ Sport Spiel und Schule miteinander. Sie erinnert an ein alltägliches Objekt aus dem Schulalltag: Notizen werden entworfen, verworfen oder gar geworfen und aus einem zerknüllten Blatt kann auf einfachste Art ein Ball zum Spielen hergestellt werden. Das farbige Liniengeflecht auf der Oberfläche der Skulptur bezieht sich auf die Spielfeldmarkierungen in Sporthallen.
Laure Catugier, Partitur
Der Entwurf "Partitur" sieht eine typographische Gestaltung der Eingangsfassade der Sporthalle vor das dort großflächig angebrachte Zitat "Nur wer sich bewegt spürt seine Fesseln" von Rosa Luxemburg kombiniert den Verweis auf das Rosa-Luxemburg-Gymnasium und dessen Sporthalle mit vielfältigen Bezügen zu physischer und geistiger Bewegung als Voraussetzung für Freiheit und Befreiung zugleich würdigt und erinnert dass Zitat die berühmte Theoretikerin und Aktivistin.