Zentrum Für Sprache Und Bewegung

Anne Gathmann, realisierte Arbeit „& /und und an sich“  © Katinka Theis
Anne Gathmann, realisierte Arbeit „& /und und an sich“ © Katinka Theis

Eckdaten

Jahr
2019
Auslober
Neukölln

Wettbewerbsart

Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb

Teilnehmende

Marie-Luise Birkholz, o und a (2. Rang, Nachrücker*in)
Anne Gathmann, & /und und an sich (1. Rang, Realisierungsempfehlung)
Moritz Fehr
Erika Klagge, C wie Campus (3. Rang)
Peter Möller

Fachpreisrichter*innen

Martin Binder
Antje Schiffers (Vorsitz)
Albert Weis
Simone Zaugg

Sachpreisrichter*innen

Lisa V. Wroblewsky (AFF Architekten)
Wolfram Belz (Fachbereich Hochbau)
Karin Korte (Bezirksstadträtin, Abt. Bildung, Schule, Kultur und Sport)

Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter

Barbara Eitel

Wettbewerbskoordination

Birgit Schlieps

Preisgelder

Realisierungssumme:
68.500 €

Verfahrenskosten:
12.085 €

Aufwandsentschädigung:
1.000 €

Zum Wettbewerb

Neubau des Zentrums für Sprache und Bewegung, Efeuweg 34, in Berlin-Neukölln Ein Neubau des Zentrums für Sprache und Bewegung ent- steht auf dem Campus Efeuweg. An diesem Ort sollen sich in Zukunft Schulnutzung der Gemeinschaftsschule Efeuweg, Musikschulnutzung, Volkshochschulnutzung, Gastronomie und Veranstaltungsnutzung vermischen. Ein neues Quar- tierszentrum soll sich etablieren. Es handelt sich nicht um einen reinen Schulbau, sondern vielmehr um einen Ort des Lernens, des Musizierens und der Bewegung. Das von AFF Architekten und Stefan Bernard Landschaftsarchitekten aus Berlin gestaltete Ensemble an der Ecke Fritz-Erler-Allee/Efeu - weg bildet den Auftakt zum neuen Campus Efeuweg. Archi- tektur und Landschaftsgestaltung haben einen besonderen Fokus darauf gelegt, eine breite Öffentlichkeit anzuziehen. So sollen ein im Erdgeschoss gelegenes Café und ein als Galerie konzipierter Mehrzweck-Veranstaltungsraum den Campus zum Straßenland hin öffnen. Als Standort für Kunst-am-Bau stehen der halböffentliche Vorplatz sowie der Innenraum des Gebäudes mit lichtdurch- flutetem Atrium, offenem Eingangsbereich, Fluren, Nischen, Lichtbändern und Treppenhäusern zur Verfügung. Einzig ausgenommen sind explizit die Klassenräume. Das Lesen der Auslobung macht neugierig auf die Wahl der Standorte, auf die Ideen der eingeladenen Künstler*innen, auf eventuelle Eingriffe in die bauliche Struktur, die durch die frühe Durch- führung des Wettbewerbs nicht ausgeschlossen scheint. Die Aufgabe verspricht eine spannende Preisgerichtssitzung.

Teilnehmende

Marie-Luise Birkholz, o und a

2. Rang, Nachrücker*in
Der Entwurf von Marie Luise Birkholz stellt eine raumgreifende schwarze Skulptur aus Edelstahlrohren mit Sitzelementen aus Eichenbrettern vor. Das Werk bewegt sich thematisch zwischen Sprache, Bewegung und abstrahierten Fitness- oder Spielplatzelementen.

Anne Gathmann, & /und und an sich

1. Rang, Realisierungsempfehlung
Anne Gathmanns lineare Skulptur aus gebogenem Stahlrohr symbolisiert die zentralen Bildungsaspekte Sprache, Musik und Bewegung.

Moritz Fehr

Erika Klagge, C wie Campus

3. Rang
Erika Klagges Entwurf besteht aus einem großen „C“, das durch seine grüne Schimmerwirkung als Markierung für den neuen Campus Efeuweg fungieren soll.

Peter Möller