Tiermedizinisches Zentrum für Resistenzforschung
Eckdaten
Wettbewerbsart
Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb mit vorgeschaltetem offenem Bewerbungsverfahren
Teilnehmende
Ruben Aubrecht
Christine Blümer
Adib Fricke
Sabine Funke
Thekla Furch
Sven Kalden, earthrise you can make the world go round (Realisierungsempfehlung)
Edith Kollath
Susanne Lorenz
Reiner Maria Matysik
Christiane Möbus
Ulrike Mohr
Pfelder
Jens Reinert
Christine Rusche
Reijiro Wada
Denise Winter
Simone Zaugg
Dolores Zinny & Juan Maidagan
Fachpreisrichter*innen
Susanne Bosch (Vorsitz, Bildende Künstlerin)
Thorsten Goldberg (Bildender Künstler)
Anne Hölck (Bildende Künstlerin)
Sachpreisrichter*innen
Eckhard Gerber (Architekt)
Markus Porn (Freie Universität Berlin)
Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter
Wettbewerbskoordination
Harald Theiss (Kunsthistoriker)
Astrid Kaspar (Assistenz)
Preisgelder
Realisierungssumme:
120.000 €
Verfahrenskosten:
110.000 €
Aufwandsentschädigung:
1.800 €
Zum Wettbewerb
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz bewilligte 2014 den Bau des Tiermedizinischen Zentrums für Resistenzforschung (TZR) auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin, das mit insgesamt 41 Millionen Euro von Bund, Land und Universität gefördert wird. Das europaweit erste Zentrum seiner Art bündelt Forschung zu Resistenzen von Infektionserregern in der Tiermedizin im Sinne des „One Health“-Ansatzes. Begleitend wird ein Kunstwettbewerb ausgelobt, für Kunst am Bau die den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft am Standort stärkt.
Teilnehmende
Nevin Aladâg, Fährtenlesen
Ruben Aubrecht
Christine Blümer
Adib Fricke
Sabine Funke
Thekla Furch
Sven Kalden, earthrise you can make the world go round
Am Eingangsbereich des Neubaus soll ein plastisch modelliertes „Porträt“ der Erde aufgestellt werden. Der Globus wird axial aufgeständert und so ausgerichtet, dass er aus dem kreisrunden Fenster im 1. Obergeschoss über dem Eingangsbereich zu sehen ist. Die Arbeit bezieht sich auf das erste Foto der „aufgehenden“ Erde aus der Perspektive des Weltraums. Das Foto entstand 1968 während der Apollomission. Der Blick von außen soll die Schüler*innen daran erinnern „das große Ganze“ nicht aus den Augen zu verlieren.