Grundschule Campus Efeuweg Neukölln

Eckdaten

Jahr
2019
Auslober
Neukölln

Wettbewerbsart

Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb

Teilnehmende

Niklas Roy, Polyskop (1. Rang, Realisierungsempfehlung)
Claudia Kapp, Kirsten Palz, Antipode
Johannes Mundinger, Sophia Hirsch, Solidarität
Renate Wolff, spielen – denken – handeln

Fachpreisrichter*innen

Anne Boissel
Patrick Huber
Robert Patz (Vorsitz)

Sachpreisrichter*innen

Kleyer Koblitz (Bauender Architekt)
Karin Korte (Bezirksstadträtin Abt. Bildung, Schule, Kultur und Sport)

Wettbewerbskoordination

Fachbereich Hochbau

Preisgelder

Realisierungssumme:
24.000 €

Verfahrenskosten:
6.000 €

Aufwandsentschädigung:
1.000 €

Zum Wettbewerb

Das Vorhaben Campus Efeuweg ist ein bildungspolitisches und stadtplanerisches Gesamtkonzept, das der Bezirk und seine Partner für die südliche Gropiusstadt entwickelt haben. Ziel ist die Schaffung einer „Bildungs-, Sport- und Freizeitlandschaft“, die als lebendiger Teil des Quartiers zur Aufwertung der Großsiedlung beiträgt, wobei der Campus besser als bisher mit dem Viertel verknüpft werden soll. Die entstandene Gemeinschaftsschule bildet dazu den institutionellen Rahmen. Das Büro k.k.l.f. und das Landschaftsarchitekturbüro plancontext (Berlin) wurden vom Bezirk beauftragt, unter Beteiligung von Anwohner*innen einen Masterplan für den Campus zu entwickeln. In diesem Zusammenhang sind die Walt-Disney-Schule und die Liebig-Schule zur Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg fusioniert. Er soll einer dreizügigen Grundstufe (1.- 6. Klasse) Raum geben, verbunden mit dem Angebot eines gebundenen Ganztagsbetriebs, der für Familien im südlichen Neukölln laut Bezirksamt eine passgenaue Schulform darstellt. Im Rahmen dieser Baumaßnahme im Mai 2019 ein einphasiger, nicht offener Kunstwettbewerb ausgelobt.

Teilnehmende

Niklas Roy, Polyskop

1. Rang, Realisierungsempfehlung
Das Werk verändert den Erschließungsraum des Neubaus durch eine Installation aus kreisrunden Edelstahl-Spiegelflächen. Diese schweben in mehreren Etagen des Treppenraums und schaffen neue Blickbeziehungen zwischen den Stockwerken.

Claudia Kapp, Kirsten Palz, Antipode

Der Entwurf verbindet den Standort Gropiusstadt mit einem imaginären Ort im Südpazifik. Drei großflächige Wandbilder, kombiniert mit Pendelsonden, visualisieren ozeanographische Forschungsergebnisse und den Aushärtungsprozess der Erdkruste.

Johannes Mundinger, Sophia Hirsch, Solidarität

Der Entwurf thematisiert die Verbindung von Baum- und Pilzwurzeln im Wald, die Kommunikation und Nährstoffaustausch ermöglichen. Wand- und Deckenbilder in warmen und kühlen Farben spiegeln diese Netzwerke über drei Etagen wider.

Renate Wolff, spielen – denken – handeln

Die Wandarbeiten fördern das räumliche Vorstellungsvermögen und thematisieren kreative Prozesse. Geometrische Körper, die wie Bastelanleitungen zusammengesetzt werden sollen, symbolisieren die Themen Spiel, Denken und Handeln.