Erweiterungsbau des Olof-Palme-Zentrums
Oliver Walker, Tausend Verbindungen
Eckdaten
Wettbewerbsart
Nicht offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb
Teilnehmende
Kitra (Nicu Duta) (Teilnehmer*in) (2. Rang)
Anna Nezhnaya, Spiegeln der Seele
Fachpreisrichter*innen
Julieta Ortiz de Latierro
Sachpreisrichter*innen
Mit einer gemeinsamen Stimme: Christoph Keller (Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit, Bezirksamt Mitte) und Daniel Harth (wiechers beck und partner)
Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter
Wettbewerbskoordination
Preisgelder
Realisierungssumme:
18.000 €
Aufwandsentschädigung:
1.500 €
Zum Wettbewerb
Das Olof-Palme-Zentrum ist ein Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum in Berlin-Wedding. Mit seinen vielfältigen Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien und Nachbarschaft nimmt das OPZ seit vielen Jahren eine tragende Rolle im sozialen Gefüge des Stadtquartiers ein. Im Zuge eines Erweiterungsbaus werden zusätzliche Räume für Beratung, Bildung und Begegnung geschaffen, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.
Teilnehmende
Oliver Walker, Tausend Verbindungen
Im Zentrum des Entwurfs „Tausend Verbindungen“ steht ein Samowar aus recyceltem Kupfer, der gemeinsam mit der Nachbarschaft entsteht: Nutzer*innen des OPZ sammeln bei einer Haustüraktion ausrangierte, kupferhaltige Elektronik im Kiez, die anschließend eingeschmolzen und weiterverarbeitet wird. Die Herstellung erfolgt in einer spezialisierten Traditionsfirma in der Türkei. Begleitend entstehen ein Video, ein Künstlerbuch, eine Ausstellung und eine Wandzeichnung. So verbindet die Arbeit materiellen Prozess und soziale Praxis und schafft eine Geste der Verbundenheit, wenn die Nachbar*innen bei einem heißen Getränk zusammenkommen.
Kitra (Nicu Duta)
„Formen der Begegnung“ untersucht, wie Gemeinschaft durch Begegnung entsteht. Das visuelle Konzept besteht aus geschichteten, abstrakten Formen, die auf die vielfältigen Nutzungsformen reagieren, im Mittelpunkt steht das Miteinander. Dort, wo Formen aufeinandertreffen, entstehen neue Strukturen. Diese Schnittstellen symbolisieren Dialog, sowie das transformative Potenzial von Zusammenarbeit.
Anna Nezhnaya, Spiegeln der Seele
Die Arbeit „SPIEGELN DER SEELE“ verbindet Fassade und Foyer zu einem zusammenhängenden Bildraum. Auf der Fassade erscheint die Kontur eines offenen Buches, ergänzt durch fünf freistehende Augen-Skulpturen mit jeweils ca. 70 cm Länge. Im Foyer werden fünf weitere Augen-Elemente installiert. Innen- und Außenraum treten dadurch in einen visuellen Dialog.